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Das Bambus-Lexikon     
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Bambusprojekt auf Sumatra, Indonesien.

Bukit Kawang: Indonesien's größter National Park. Rettung der vom Aussterben bedrohten Orang Utas.

Kapal-Bambu-Restaurant 2015

Bambus:Bambusprojekt auf Sumatra, Indonesien.
Bambus:Bambusprojekt auf Sumatra, Indonesien.

110 000 Laufmeter Bambus

Die Zahlen des Bauwerks sind ebenso beeindruckend wie der optische Eindruck: 13 Meter hoch, 1300 Quadratmeter Dachfläche. 110 000 Laufmeter Bambus wurden verbaut mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 15 Zentimetern. 90 Prozent sind aus Bambus gebaut, der zum grössten Teil in der engeren oder weiteren Region wuchs und vor Ort aufbereitet wurde. Selbst die Lampen und Möbel sind aus Bambus, entworfen hat sie Zollinger.

Nach einer einjährigen Bauphase veranstaltet die Ecolodge Bukit Lawang im Dezember 2015 das Soft Opening des Kapal Bambu Restaurants. Das einzigartige Gebäude aus Bambus wurde vom Schweizer Architekten und PanEco-Zivildienstleistenden Lukas Zollinger mit Unterstützung des Bambus-Experten Jörg Stamm entworfen und gebaut.
Das neue Restaurant gehört zu einer ökologisch ausgerichteten ­Lodge, aus deren Gewinn es auch finanziert wurde. In Schweizer Geld kostete der Bau rund 300 000 Franken. Er bietet Platz für 120 Gäste, Küche, Bar und Réception; im Obergeschoss unter dem riesigen Dach liegt ein 450 Quadratmeter grosser offener Raum, der für Konferenzen und Bildungskurse genutzt werden kann. Denn die ganze Stiftung, zu der die Anlage gehört, hat das Ziel, Umweltbildung, Bio-Landbau und Öko-Tourismus zu fördern. Mitgründerin ist Regina Frey aus Berg am Irchel, zu deren Engagement als Biologin auch die Rettung der Sumatra-Orang-Utans gehört. Sie war es auch, die Zollinger engagierte – und total begeistert ist von seiner Arbeit.Weitere Infos hier

Auswilderungsstation

Bambus:Bambusprojekt auf Sumatra, Indonesien.
Bambus:Bambusprojekt auf Sumatra, Indonesien.

<h4 style="font-size: 14px; text-align: left; font-family: Open Sans; font-style: normal; " class="vc_custom_heading">In den beiden Auswilderungsstationen im Bukit Tigapuluh Nationalpark und im Jantho Naturreservat werden die Orang-Utans sorgfältig auf ein Leben in ihrer natürlichen Umgebung vorbereitet. Sind sie bereit für ein Leben in Freiheit, werden sie schrittweise und unter ständiger Beobachtung freigelassen.</h4>

<h2 style="font-size: 14px; text-align: left; font-family:Open Sans; font-weight:600; font-style:normal" class="vc_custom_heading">Hintergrund</h2>

Die erste Wiederansiedlungsstation im Bukit Tigapuluh Nationalpark in der Provinz Jambi wird von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt unterhalten. 2010 verlangte die Provinz-Regierung von Aceh, dass alle aus Aceh stammenden Orang-Utans auch wieder dort freigelassen würden. Deshalb baute das Orang-Utan-Schutzprogramm von PanEco im Naturreservat Jantho, im nördlichsten Teil von Sumatra,  eine neue Auswilderungsstation auf.

Das Naturreservat ist sowohl in ökologischer als auch in geografischer Hinsicht ideal für die Auswilderung von Orang-Utans. Der dortige Regenwald ist dem Lebensraum von wilden Populationen in Sumatra sehr ähnlich, verfügt über die natürlichen Nahrungsgrundlagen für die Menschenaffen und birgt ein geringes Risiko für Konflikte mit Menschen.  Jantho steht zudem unter dem höchsten Schutzstatus, der gemäss indonesischem Recht möglich ist, dadurch ist der Schutz vor illegalem Holzschlag und Wilderern bestmöglich gewährleistet. Bis heute wurden bereits über 60 Orang-Utans erfolgreich ausgewildert.

 

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Die angegebenen Werte (Höhe, Winterhärte etc.) sind Durchschnittswerte, die je nach Standort erheblich voneinander abweichen können und gelten nicht für Bambus im Kübel. So wird ein Phyllostachys vivax 'Aureocaulis' im norddeutschen Küstenbereich und Dänemark selten über 5 Meter hoch, während diese Sorte z. B. in Süd-West-Deutschland bereits nach ein paar Jahren diese Höhe erreicht. In den wärmeren Regionen unseres Landes schon nach ca. 7 Jahren mehr als 8 Meter hoch sein kann.
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Fred Vaupel im Frühjahr 2005

 


 
 

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vom 2. - 9. April 2009


Feiern Sie mit uns in den Frühling.

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